Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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TTIP: Reasons why the rest of the World should be aware

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxThe Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) is a comprehensive free trade and investment treaty currently being negotiated – in secret – between the European Union and the USA with massive implications for people and the environment on both sides of the Atlantic. The stakes couldn´t be higher but not only for European and Americans but also for the rest of the world that would be affected in many different ways by this agreement between the two super powers of trade. In a working paper that will be released shortly1 we explore why human rights, environmental, consumer advocate and all types of organizations all over the world that are working for a world different from the corporate-led neoliberal dogma , should pay special attention to the TTIP. Some of the main concerns include:

The TTIP seeks to undermine the historic resistance to the US and the EU intentions to impose a global model of free trade and investment

The intention to set up an “economic NATO” or a transatlantic free trade agreement that sets the “gold standard” for investment protections is being resumed. Weiterlesen

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Arbeiten jenseits des Wachstums – Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim

Auf der Suche nach einer Zukunft jenseits des Wachstums haben wir, zwei Studierende aus Berlin, uns auf Reisen gemacht. Wir werden Orte besuchen, die bereits heute weit weg von Berlin und Brüssel gesellschaftliche Alternativen leben. Unser erstes Ziel: Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim in Köln.

Von Sozialpädagogik zu Selbsthilfe

Die wohl häufigste Kritik an der Postwachstumsbewegung ist, dass sie elitär und auf dem sozialen Auge blind sei. Wohlstandsmüde Mittelstandskinder würden individuelle Einschränkungen im Konsum fordern und sich um die Probleme und Konflikte der ArbeiterInnen und Ausgegrenzten weltweit nicht scheren. So berechtigt diese Kritik ist – es gibt auch Beispiele dafür, dass eine Postwachstumsgesellschaft von ganz weit unten möglich ist, von dort, wo die sozialen Probleme den Ursprung bilden. Die Sozialistische Selbsthilfe Mülheim (SSM) in Köln ist eines davon. Weiterlesen

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Das ASA-Programm sucht Projektvorschläge zum Thema Degrowth

ASA ist ein entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm, das seit über 50 Jahren junge engagierte Menschen darin unterstützt, unsere global vernetzte Welt  nachhaltig und verantwortungsvoll mitzugestalten.

Aktuell ist das Programm auf der Suche nach geeigneten Projekten für den ASA-Zyklus 2015 und möchte hierbei verstärkt Projekte aus dem Bereich Degrowth und/oder Urban Gardening fördern, da dieser Themenkomplex von den Teilnehmenden der letzten Jahrgänge zum Jahresthema 2015 gewählt wurde. Anträge können bis zum 15. September 2014 in englischer, französischer, spanischer oder portugiesischer Sprache eingereicht werden. Weiterlesen

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Petition for postgrowth research funding – please sign and share

In order to facilitate the transition towards a postgrowth or even degrowth economy, further research on alternative ecoomic and social models is utterly important, as we have no working models of non-growing economies at the moment. However, despite the urgency of this matter, progress in this direction is slow.  Large amounts of  research-funding  are directed towards “green growth” and other even less sustainable economic strategies. To provide realistic and truly sustainable alternatives, we have to answer many pressing questions about the viability of non-growing economies. This will not be possible without further research and experiments. For more information and details, please watch this inspiring 15-Minutes TED-Talk by ecological economist Miklos Antal. If you agree with his arguments, please sign and share this petition.

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Postgrowth Europe: The Next Big Civilization Experiment?

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxEurope is exhausted. It is exhausted after long years of what is labeled as the Eurozone crisis. It is exhausted after years of economic success and – now – prolonged years of political failure. Every single attempt of deepening the political union of Europe after the enactment of the Maastricht Treaty in 1993 and the introduction of the common currency that followed in 1999, failed in consecutive referendums. Remember Ireland 2001 with the Nice Treaty, remember the Netherlands and France in 2005 with the European constitution. This elitist concept of Europe was too much rooted in an overtly rationalist model of economic necessities. But humans are more than economic machines doing what markets expect and require from them. Weiterlesen

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Die Veränderung der Wirtschaftskultur beginnt beim Einzelnen!

Viele Publikationen, die für Suffizienz und eine Abkehr vom Wachstums-Paradigma plädieren, adressieren allein an die Politik. Sie müsse für veränderte Rahmenbedingungen sorgen, „damit gutes Leben einfacher wird“ (Schneidewind/Zahrnt). Sie müsse das Geldsystem in ein Vollgeld-System umwandeln (Huber) und/oder endlich eine ökologische Steuerreform durchführen (Binswanger/Nutzinger), um den Naturverbrauch mit monetären Anreizen zu reduzieren.

So richtig diese Argumentationen sind, so weit entfernt von politischen Realisierungschancen sind sie leider auch. Denn politische Mehrheiten für derartige Reformen in Deutschland, Europa und den anderen großen Wirtschaftsräumen sind mittelfristig nicht erkennbar. Auch die deutsche sog. Öko-Steuer ist ja keine. Wer also wirklich vorankommen will in Richtung nachhaltig wirtschaften, der muss auch und gerade die einzelwirtschaftlichen Akteure in den Blick nehmen. Es gilt, ihnen Möglichkeiten aufzuweisen, wie sie durch ihr eigenes tägliches Handeln zu einem Zugewinn an Lebensqualität kommen und dabei zugleich ein Mehr an Nachhaltigkeit auf den Weg bringen können. Denn damit wird die Wirtschaftskultur insgesamt verändert und der Boden bereitet, auch systemische Reformen politisch möglich zu machen. Weiterlesen

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On the entirety of degrowth: definitions, meanings and proposals

DG_RZ_Logo_72dpi 150px One might say that the term degrowth provides few new insights. At first sight the concept seems identical with the calls of the Radical Ecology Movement from the Seventies, supplanted by the Meadows report to the Club of Rome on ‘The limits to growth’. Yet, unlike terms such as “sustainable development” that got swollen over time after incorporating economic indicators in its body, degrowth took its own path of meanings and emergence. It resurged in the grass-root anti-car movement in France challenging not only the physical limits to growth but the very mechanisms that drive societal organization: the role of technical innovation and growth for growth’s sake. Therefore, the term got coined in an atmosphere of rebellion or in dire rejection of the dominant paradigm where progress is defined in terms of highways’ width, length and strength, in terms of using motorized vehicles and modes of fast transport, in terms of ever-increasing productivity, urbanization, asphalt, volumes of sales, Kuznets curve or efficiency in the management of residuals.  Weiterlesen

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Utopie Postwachstum?! Reisen auf der Suche nach einer Zukunft.

logo-stream-72-dpi-150pxDas Ende der Geschichte und der großen Erzählungen wurde verkündet und die Zukunft ist kein positives Versprechen mehr. Die gesellschaftliche Diskussion kreist trotz wirtschaftlicher und ökologischer Krise um ein scheinbar alternativloses Gesellschaftsmodell, das den Wachstumszwang des globalen Kapitalismus nicht zu hinterfragen wagt.

Können jene Ideen, die sich um Begriffe wie Postwachstum und Degrowth scharen, die Alternativlosigkeit aufbrechen und den Grundstein einer neuen großen Erzählung und gesellschaftlichen Bewegung legen? Ist die Postwachstumsgesellschaft die neue Utopie, welche den Verlauf der Geschichte wiederbelebt und unsere Zukunft bedeutet? Und wie sähe diese Zukunft aus?

Mit diesen Fragen im Gepäck wollen wir, zwei Studierende aus Berlin, in den nächsten Wochen auf Reisen gehen und uns das Wortungetüm Postwachstumsgesellschaft in dessen gelebter Umsetzung näher ansehen. Hier werden wir von unserer Suche nach einer Zukunft berichten, die vielleicht bereits heute weitab von Brüssel und Berlin geschaffen wird. Weiterlesen

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Schmuggel, Drogenhandel und Prostitution steigern ab September das Bruttoinlandsprodukt

Das Statistische Bundesamt schreibt trocken: „Vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit des BIP hat die Europäische Kommission die Mitgliedsstaaten nun aufgefordert, auch verbotene Produktionsaktivitäten spätestens ab September 2014 in das BIP einzubeziehen. Konkret geht es dabei um Drogen, Schmuggel und Prostitution, die EU-weit als signifikant gelten.“ (Statistisches Bundesamt). Wer auch wissen will, wie das Statistische Bundesamt zu den Zahlen kommen wird, der lese dieses Dokument. Weiterlesen

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Wege zu einer Postwachstumsgesellschaft – die Vier-in-einem-Perspektive

DG_RZ_Logo_72dpi 150px Auf dem Kapitalismuskongress von Attac im Jahre 2009 plädierte Heiner Geissler in der Abschlussveranstaltung für eine Ökodiktatur. Schließlich war er aus Besorgnis auch um die ökologischen Probleme der Gesellschaft selbst als prominentes CDU-Mitglied in attac eingetreten und warb jetzt dafür, die etwa 2000 Versammelten möchten in diesem Sinn agieren. Im wachsenden Empörungslärm fanden seine Worte kein Gehör mehr. Es wäre gut gewesen, man hätte ihn ausreden lassen, schon, um eigene Strategien in Auseinandersetzung entfalten zu können. Dies war zum Abschluss dieses Mammutkongresses nicht mehr möglich. Dabei hatte Geissler auch im Unrecht Recht. Es müssen außergewöhnliche Mittel gefunden werden, um das zerstörerische Wachstumsprimat kapitalistischen Wirtschaftens zu bremsen. Unrecht, dass eine Diktatur diesen Gesamtprozess ins Ungefährliche steuern könne, gewissermaßen wohl unsere Lebensweise, aber nicht uns als Menschen einzubeziehen. Wie dann? Weiterlesen

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