Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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Klimaschutz und Green Growth sind unvereinbar

DG_RZ_Logo_72dpi 150px Die Legende vom Green Growth beruht auf drei simplen Grundprinzipien: (1) Steigerungen der Ressourceneffizienz, (2) geschlossene Stoffkreisläufe und (3) regenerative Energien. Doch trotz eines Trommelfeuers an Klimaschutzinnovationen nahmen und nehmen die ökologischen Schäden im Energiebereich stetig zu. Die ökologische Modernisierung offenbart sich als Geschichte des technologischen Scheiterns sowie der räumlichen, zeitlichen oder systemischen Verlagerung von Umweltschäden.

Hinzu kommt, dass selbst jene gesellschaftlichen Nischen, in denen Ende der Siebziger und Anfang der Achtzigern progressiv-ökologische Lebensstile aufkeimten, längst unter einer Flut der materiellen Aufrüstung, Digitalisierung, Einwegvermüllung und – vor allem des Flugverkehrs – versunken sind. Gleichzeitig werden allerorten neue Rekorde verzeichnet, was die Anzahl der Veranstaltungen, Begegnungen, Netzwerke, Initiativen oder Projekte mit Nachhaltigkeitsanspruch anbelangt. Klimaschutz hat bislang nur auf der Ebene reiner Symbolik stattgefunden. Klimaschutzkompatible Lebensstile werden nicht einmal dort praktiziert, wo davon am lautesten die Rede ist. Weiterlesen

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Rob Hopkins: “Transition Town is the practical Manifestation of a Postgrowth Society”

logo-stream-72-dpi-150pxRob Hopkins is the founder of the Transition Movement. During the launch of his new Book “The Power of just doing Stuff – How local Action can change the World” in Berlin we interviewed Rob Hopkins for the Stream towards Degrowth.

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Globale sozial-ökologische Transformationen

Ausschreibung von zwei Promotionsstipendien der Rosa-Luxemburg-Stiftung Weiterlesen

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Wachstumsneutrales Wirtschaften – Unternehmen in der Postwachstumsökonomie

Bestehende Ansätze der Postwachstumsökonomik entspringen allesamt der gesamtwirtschaftlichen Perspektive. Die einzelwirtschaftliche Dimension einer Wirtschaft ohne Wachstum blieb bislang weitgehend außer Acht. Diese Forschungslücke ist frappierend, da volkswirtschaftliche Konzepte mit dem Ziel einer Wachstumsrücknahme wie das bedingungslose Grundeinkommen, die Umverteilung von Erwerbsarbeit, zinslose Geldsysteme oder Suffizienz zwar notwendige aber nicht hinreichende Bedingung für tragfähiges wachstumsneutrales Wirtschaften sind. Konstitutiv für eine Postwachstumsökonomie sind Geschäftskonzepte und Unternehmensformen, die eine Wachstumsrücknahme unterstützen und gestalten. Diese habe ich in einer Forschungsarbeit untersucht. Die zentralen Ergebnisse stelle ich hier kurz dar. Weiterlesen

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Gutes Leben statt Wachstum: Degrowth, Klimagerechtigkeit, Subsistenz – eine Einführung in die Begriffe und Ansätze der Postwachstumsbewegung

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxDer folgende Artikel wird in erweiterter Form im “Atlas der Globalisierung” erscheinen. Der neue Atlas, herausgegeben von Le Monde diplomatique und dem Kolleg Postwachstumsgesellschaften (Universität Jena) wird sich unter dem Motto “Weniger wird mehr. Der Postwachstums-Atlas” auf verschiedene Aspekte von Wachstum und Postwachstum konzentrieren. Er erscheint in einer kostenfreien Vorabversion zur Degrowth-Konferenz 2014 und als Vollversion im Frühsommer 2015.

Postwachstum. Degrowth. Décroissance. Das sind die Schlagworte einer wachsenden europäischen Bewegung von Aktivisten und Wissenschaftlerinnen, die das vorherrschende Entwicklungsmodell des kontinuierlichen kapitalistischen Wachstums kritisiert. Gesucht werden Alternativen – welche unterschiedlichen Ansätze werden diskutiert. Weiterlesen

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“Wir begraben die Welt” – das Ende der Industriegesellschaft als Geschäftsidee. Achtung Satire!

logo-stream-72-dpi-150pxAs a manager for “Bios funeral directors“, Dr. phil. Haimo Schulz Meinen, ex-journalist, teacher and writer, suggests the next steps to relieve the planet from the human objective of growth. In fact, “Bios Funeral” appears to be a very profitable start up and worthy of investment. After a short moment of surprise we finally published the interview for the Stream towards Degrowth. Weiterlesen

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Grüne Revolution und Postwachstumsgesellschaft zusammen denken

Die wachstumskritische Debatte lebt bei den Grünen schon sehr lange. Zuletzt wurde dies in der Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2013 deutlich. In einem Mitgliederentscheid wählte die Grüne Basis das Projekt „Neue Indikatoren für Wohlstand und Lebensqualität“ zu einem unserer TOP-Themen. Eine umfassende programmatische Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen von dauerhaftem Niedrig- oder Nullwachstum steht bei uns Grünen bislang noch aus, aber wir haben damit begonnen. Ein entsprechender Prozess wurde auf dem letzten Bundesparteitag von mir gemeinsam mit einigen Kolleginnen und Kollegen angeschoben. Diese Debatte muss nun fortgesetzt werden. Wollen wir damit Wirkung entfalten, müssen wir die Grüne Revolution und die Postwachstumsgesellschaft zusammen denken. Weiterlesen

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No good life in a bad life? – Experiences of degrowth-oriented actors in a growth economy

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxBy Jasmin Wiefek and Bernd Sommer

“Wrong life cannot be lived rightly”: This famous dictum by Theodor W. Adorno1 highlights the difficulty of finding a way to individually pursue a good life in a world that is characterised by inequality, exploitation and various forms of domination. However, this question has so far mainly been dealt with theoretically or as an ethical issue2. For our study, we chose a different approach: By applying Adorno’s assumption to representatives of the current degrowth movement, we dealt with it empirically. More precisely, we sought to identify the possibilities and barriers for degrowth-oriented actors in a growth-dominated economy. Weiterlesen

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Degrowth in der Psychologie? Ein erster Ansatz der Initiative für Psychologie im Umweltschutz e.V.

logo-stream-72-dpi-150pxDie Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) veranstaltete im Mai 2014 ihren 43. Kongress. Für den Stream towards Degrowth fragten wir nach, welche Denkansätze Perspektiven von Degrowth und Psychologie im Umweltschutz verbinden. Die Mitglieder der Initiative haben uns darauf ein paar Überlegungen skizziert: beispielsweise machen Praktiken und Denkmuster des Steigerungszwangs uns krank. Ihre gesellschaftliche Überwindung könnte psychische Freiräume für Lebenszufriedenheit und soziale Beziehungen schaffen und Selbstbilder stärken, die auf Befähigung und auf inneren Ressourcen aufbauen. So könnte Psychologie im Umweltschutz auch eine Rolle darin spielen, den Weg von „Angst vor“ hin zu „Stärken für“ Veränderung zu begleiten. Weiterlesen

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Start der Crowdfunding-Kampagne für die Degrowth-Konferenz – bitte weiterverbreiten!

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxUm dem demokratischen und integrativen Anspruch der Degrowth-Konferenz gerecht werden zu können, haben wir eine spannende Crowdfunding-Kampagne gestartet. Sie läuft nun 55 Tage und endet kurz vor der Konferenz.

Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen an der Konferenz teilnehmen können und somit zu einem Wandel für eine Gesellschaft jenseits von Wachstumszwängen beitragen. Dafür ist es allerdings notwendig, dass wir eine solide Kinderbetreuung für die Konferenz organisieren, ein funktionierendes Internetstreaming einrichten und eine solidarischen Reisekostenerstattung ermöglichen. Dafür sollen die 15.000 Euro der Crowdfunding-Kampagne dienen. Weiterlesen

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