Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen, und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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Ausschreibung: innovative Postwachstums-Ansätze

Der RaRNE_Werkstatt N_Logo_Web_kleint für Nachhaltige Entwicklung (RNE) will Projekte oder Projektideen auszeichnen, die sich für eine Postwachstumsgesellschaft einsetzen. – Zugegeben, der RNE drückt es ein wenig anders aus: „Mit dem Qualitätssiegel Werkstatt N prämiert der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) der Bundesregierung jedes Jahr die 100 innovativsten Ansätze für eine soziale, ökologisch verträgliche, ökonomisch tragfähige und lebendige Zukunft.“

Postwachstums-Projekte dürften da dennoch gut hineinpassen, bewerbt Euch!
Hier ist die Fortsetzung der offiziellen Ausschreibung mit Links und Deadlines:

Bis zum 30. September 2015 können sich wieder Privatpersonen, gemeinnützige oder öffentliche Organisationen, Kommunen und Unternehmen auf der Internetseite www.werkstatt-n.de um die Auszeichnung bewerben. Weiterlesen

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Good Health Requires Different Economics

CASSE-logoFor the past three years, I have been leading an important project for the Canadian Public Health Association (CPHA), which led to the release on May 25th of our Discussion Paper and a 100-page technical report on global change and public health.

In these documents, we identify what we call the “ecological determinants of health”: clean air and water, food, materials, fuel, the great cycles of water, nitrogen and phosphorus, detoxification of wastes, climate stability, and others.

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Postwachstum vs. Grünes Wachstum – Ein Workshopbericht von der TU Dresden

Immer mehr Menschen werden sich bewusst darüber, dass die planetaren Grenzen durch unsere Lebens- und Wirtschaftsweise in vielen Bereichen erreicht sind und dass Ressourcen- und Ökosystemleistungen nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen. Während einige der Meinung sind, die ökologischen Krise sei durch Grünes Wachstum abzuwenden, bei dem das BIP-Wachstum von dem Ressourcenverbrauch entkoppelt werden soll, streben andere eine Postwachstumsgesellschaft an, in der Lebensqualität und Wohlstand unabhängig vom BIP-Wachstum gewährleistet werden sollen. Bei dem Diskurs um die Realisierbarkeit beider Ansätze geht es vor allem um Fragen, ob der Ressourcenverbrauch generell vom BIP entkoppelbar ist und/oder ob der Lebenswohlstand und unsere Sozialversichterungssysteme von diesem entkoppelbar sind. Dieser Kontroverse sind wir bei den Hochschultagen für ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit auf den Grund gegangen, die die Umweltinitiative der TU Dresden vom 08.-10.05.2015 zum 6. Mal ausgerichtet hat. In diesem Beitrag stelle ich die Ergebnisse des Workshops dar, auf dem 10 Teilnehmer/innen mit dem Kursleiter Eugen Pissarskoi Argumente aus dieser Kontroverse rekonstruiert und weiter diskutiert haben. Weiterlesen

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Life beyond Tax – Steuern oder Gebühren?

In meinem letzten Beitrag wurde schon angesprochen, dass ökonomische Renten das Ergebnis von Inwertsetzungs- und Verzichtsleistungen Dritter sind. Gerade Steuern bewirken, dass ökonomische Renten (die im Übrigen auch den Kern des Unternehmensgewinns darstellen; Löhr 2013) privatisiert werden können.

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Life beyond Tax – Finanzierung des Kernstaates

In meinem letzten Beitrag habe ich mich für das ökologische Grundeinkommen ausgesprochen. Dagegen wird häufig eingewandt, dass der Staat auf die Einnahmen einer Öko-Abgabe nicht verzichten könne. In diesem Beitrag werde ich jedoch aufzeigen, dass man die betreffenden Mittel gar nicht benötigt, wenn die ökonomischen Renten konsequent abgeschöpft werden. Weiterlesen

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Life beyond Tax – Ökologisches Grundeinkommen

Auch eine nachhaltig konzipierte Wirtschaftsordnung muss effizient sein. Die Preise müssen die dahinter stehenden sozialen und ökologischen Kosten abbilden. Dies darf jedoch nicht einseitig zu Lasten ärmerer Bevölkerungsschichten gehen. Im ersten Teil meines Beitrages wird gezeigt, wie mit einem ökologischen Grundeinkommen dieser Spagat gemeistert werden kann. Werden Umweltabgaben aber für ein ökologisches Grundeinkommen verwendet, darf der Staat dadurch nicht in Finanznot geraten – dies gilt umso mehr, als eine nachhaltige Ökonomie einen radikalen Umbau der Infrastruktur (Transport, Elektrizität etc.) erfordert. Im zweiten Teil des Beitrages, welcher in einer Woche erscheint, wird ein effizientes und effektives Finanzsystem skizziert, das auf der Abschöpfung von sog. „ökonomischen Renten“ basiert. Der dritte Teil des Beitrages erscheint in zwei Wochen und stellt ein Plädoyer für eine Kopplung von Nutzen und Kosten auch bei der Staatsfinanzierung sowie für eine Rückbesinnung auf alte ökonomische Erkenntnisse dar, die auf die physiokratische Schule zurückgehen, aber in der heutigen Mainstream-Ökonomie verlorengegangen sind. Weiterlesen

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Nur noch wenige Plätze frei! VÖW-Sommerakademie: Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand

Wir sind fast ausgebucht! Mit Begeisterung haben wir festgestellt,
dass fast alle Sommerakademieplätze schon vergeben sind. Daher möchten
wir noch einmal erinnern sich die Restplätze zu sichern. Bis zum 4.
August 2015 könnt ihr Eure Anmeldung noch an sommerakademie@voew.de
schicken.

In  der fünften Sommerakademie der Vereinigung für ökologische
Wirtschaftsforschung  vom 16.-20. September 2015 wollen  wir  die
Rolle  von Zeitwohlstand für  eine  sozial-ökologische  Lebensweise
beleuchten und dabei fragen: Wer kann sich Zeitwohlstand eigentlich
leisten? Zeitressourcen sind zwischen den Geschlechtern, Ethnien und
gesellschaftlichen  Klassen  ungleich verteilt. Welche
unterschiedlichen Herausforderungen für Zeitwohlstand stellen sich
angesichts der verschiedenen gesellschaftlichen Positionen? Welche
ökologischen Auswirkungen hat diese Ungleichverteilung? Wir wollen den
Diskurs um Zeitwohlstand  um die Perspektive auf Zeitgerechtigkeit
erweitern und  dabei herausarbeiten, wie wir Zeit gerecht leben können.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet ihr unter:
http://www.voew.de/sommerakademie.html

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Post-Development-Diskurs: Lektionen für die Degrowth-Bewegung (Teil 2)

Im ersten Teil dieses Beitrags wurde in entwicklungskritische Diskurse eingeführt, in denen seit Jahrzehnten das westliche Wohlstands- und Wachstumsmodell dekonstruiert wird.

Die Anknüpfungspunkte zwischen Entwicklungs- und aktueller europäischer Wachstumskritik – und den im nächsten Schritt formulierten Alternativvorschlägen – sind zahlreich. Im Folgenden sollen nur einige bedeutende Gedankenlinien aufgenommen werden. Weiterlesen

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Post-Development-Diskurs: Lektionen für die Degrowth-Bewegung (Teil 1)

Ist Degrowth nur im Kontext „übersättigter“ Industriegesellschaften denkbar, während der „globale Süden“ weiterhin auf Wachstum angewiesen ist? In den beiden Teilen dieses Beitrags sollen derartige Annahmen hinterfragt werden: Zunächst werden entwicklungskritische Positionen vorgestellt, die das westliche Wohlstandsmodell nicht übernehmen wollen; im nächsten Schritt werden diese Beiträge auf ihre Relevanz für die europäische Postwachstumsbewegung und die hiesige Wachstumsdebatte untersucht.

Ein häufiger Einwand gegen Postwachstumsvisionen bezieht sich auf die materiellen Bedürfnisse des großen Teils der Weltbevölkerung, der in sogenannten „Entwicklungs-“ oder „unterentwickelten“ Ländern unter Bedingungen extremer materieller Armut lebt. Diese Gruppen, so das Argument, seien dringend auf Wachstum angewiesen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Weiterlesen

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Entschulung als Weg zu persönlicher Befreiung und einem anderen Wirtschaften

„Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Quer­denker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-Bewegung. Aber welche Verbindungen gibt es zwischen der Kritik an der Wachstumsgesellschaft und der Kritik am schulischen Lernen? Und wie könnte eine Welt jenseits entfremdeten Lernens und jenseits aller Wachstumszwänge aussehen? Weiterlesen

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