Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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Postgrowth Europe: The Next Big Civilization Experiment?

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxEurope is exhausted. It is exhausted after long years of what is labeled as the Eurozone crisis. It is exhausted after years of economic success and – now – prolonged years of political failure. Every single attempt of deepening the political union of Europe after the enactment of the Maastricht Treaty in 1993 and the introduction of the common currency that followed in 1999, failed in consecutive referendums. Remember Ireland 2001 with the Nice Treaty, remember the Netherlands and France in 2005 with the European constitution. This elitist concept of Europe was too much rooted in an overtly rationalist model of economic necessities. But humans are more than economic machines doing what markets expect and require from them. Weiterlesen

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Die Veränderung der Wirtschaftskultur beginnt beim Einzelnen!

Viele Publikationen, die für Suffizienz und eine Abkehr vom Wachstums-Paradigma plädieren, adressieren allein an die Politik. Sie müsse für veränderte Rahmenbedingungen sorgen, „damit gutes Leben einfacher wird“ (Schneidewind/Zahrnt). Sie müsse das Geldsystem in ein Vollgeld-System umwandeln (Huber) und/oder endlich eine ökologische Steuerreform durchführen (Binswanger/Nutzinger), um den Naturverbrauch mit monetären Anreizen zu reduzieren.

So richtig diese Argumentationen sind, so weit entfernt von politischen Realisierungschancen sind sie leider auch. Denn politische Mehrheiten für derartige Reformen in Deutschland, Europa und den anderen großen Wirtschaftsräumen sind mittelfristig nicht erkennbar. Auch die deutsche sog. Öko-Steuer ist ja keine. Wer also wirklich vorankommen will in Richtung nachhaltig wirtschaften, der muss auch und gerade die einzelwirtschaftlichen Akteure in den Blick nehmen. Es gilt, ihnen Möglichkeiten aufzuweisen, wie sie durch ihr eigenes tägliches Handeln zu einem Zugewinn an Lebensqualität kommen und dabei zugleich ein Mehr an Nachhaltigkeit auf den Weg bringen können. Denn damit wird die Wirtschaftskultur insgesamt verändert und der Boden bereitet, auch systemische Reformen politisch möglich zu machen. Weiterlesen

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On the entirety of degrowth: definitions, meanings and proposals

DG_RZ_Logo_72dpi 150px One might say that the term degrowth provides few new insights. At first sight the concept seems identical with the calls of the Radical Ecology Movement from the Seventies, supplanted by the Meadows report to the Club of Rome on ‘The limits to growth’. Yet, unlike terms such as “sustainable development” that got swollen over time after incorporating economic indicators in its body, degrowth took its own path of meanings and emergence. It resurged in the grass-root anti-car movement in France challenging not only the physical limits to growth but the very mechanisms that drive societal organization: the role of technical innovation and growth for growth’s sake. Therefore, the term got coined in an atmosphere of rebellion or in dire rejection of the dominant paradigm where progress is defined in terms of highways’ width, length and strength, in terms of using motorized vehicles and modes of fast transport, in terms of ever-increasing productivity, urbanization, asphalt, volumes of sales, Kuznets curve or efficiency in the management of residuals.  Weiterlesen

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Utopie Postwachstum?! Reisen auf der Suche nach einer Zukunft.

logo-stream-72-dpi-150pxDas Ende der Geschichte und der großen Erzählungen wurde verkündet und die Zukunft ist kein positives Versprechen mehr. Die gesellschaftliche Diskussion kreist trotz wirtschaftlicher und ökologischer Krise um ein scheinbar alternativloses Gesellschaftsmodell, das den Wachstumszwang des globalen Kapitalismus nicht zu hinterfragen wagt.

Können jene Ideen, die sich um Begriffe wie Postwachstum und Degrowth scharen, die Alternativlosigkeit aufbrechen und den Grundstein einer neuen großen Erzählung und gesellschaftlichen Bewegung legen? Ist die Postwachstumsgesellschaft die neue Utopie, welche den Verlauf der Geschichte wiederbelebt und unsere Zukunft bedeutet? Und wie sähe diese Zukunft aus?

Mit diesen Fragen im Gepäck wollen wir, zwei Studierende aus Berlin, in den nächsten Wochen auf Reisen gehen und uns das Wortungetüm Postwachstumsgesellschaft in dessen gelebter Umsetzung näher ansehen. Hier werden wir von unserer Suche nach einer Zukunft berichten, die vielleicht bereits heute weitab von Brüssel und Berlin geschaffen wird. Weiterlesen

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Schmuggel, Drogenhandel und Prostitution steigern ab September das Bruttoinlandsprodukt

Das Statistische Bundesamt schreibt trocken: „Vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen an die Vergleichbarkeit des BIP hat die Europäische Kommission die Mitgliedsstaaten nun aufgefordert, auch verbotene Produktionsaktivitäten spätestens ab September 2014 in das BIP einzubeziehen. Konkret geht es dabei um Drogen, Schmuggel und Prostitution, die EU-weit als signifikant gelten.“ (Statistisches Bundesamt). Wer auch wissen will, wie das Statistische Bundesamt zu den Zahlen kommen wird, der lese dieses Dokument. Weiterlesen

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Wege zu einer Postwachstumsgesellschaft – die Vier-in-einem-Perspektive

DG_RZ_Logo_72dpi 150px Auf dem Kapitalismuskongress von Attac im Jahre 2009 plädierte Heiner Geissler in der Abschlussveranstaltung für eine Ökodiktatur. Schließlich war er aus Besorgnis auch um die ökologischen Probleme der Gesellschaft selbst als prominentes CDU-Mitglied in attac eingetreten und warb jetzt dafür, die etwa 2000 Versammelten möchten in diesem Sinn agieren. Im wachsenden Empörungslärm fanden seine Worte kein Gehör mehr. Es wäre gut gewesen, man hätte ihn ausreden lassen, schon, um eigene Strategien in Auseinandersetzung entfalten zu können. Dies war zum Abschluss dieses Mammutkongresses nicht mehr möglich. Dabei hatte Geissler auch im Unrecht Recht. Es müssen außergewöhnliche Mittel gefunden werden, um das zerstörerische Wachstumsprimat kapitalistischen Wirtschaftens zu bremsen. Unrecht, dass eine Diktatur diesen Gesamtprozess ins Ungefährliche steuern könne, gewissermaßen wohl unsere Lebensweise, aber nicht uns als Menschen einzubeziehen. Wie dann? Weiterlesen

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Mit dem Rad zur Konferenz: die Schweizer Décroissance-Bewegung!

logo-stream-72-dpi-150pxDas Degrowth-Magazin der Schweiz heißt Moins! und erscheint sechsmal im Jahr. Die August-Ausgabe haben sie extra für die Degrowth-Konferenz auf Deutsch übersetzen lassen! Hoffentlich werden Sie die Exemplare für die Degrowth-Konferenz per Post schicken, auch wenn sie selbst mit einer Velocarawane aus der Schweiz anreisen. Für den Stream towards Degrowth haben Sie uns bereits einen Artikel vorgeschickt. Weiterlesen

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Unternehmensworkshop „Zukunftsfähig wachsen? Unternehmen zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit“

In Diskussionen mit unternehmerischen Akteuren zum Thema Unternehmenswachstum und Wachstumskritik ist eine der ersten Rückfragen regelmäßig: Welches Wachstum ist denn gemeint? Auch die Teilnehmenden des Workshops „Zukunftsfähig wachsen? Unternehmen zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit“ (IÖW/GLS Bank) verbanden mit Wachstum eine Vielzahl von Indikatoren, die sie für ihre eigenen Unternehmungen mit unterschiedlichem Gewicht versehen. Aus der nachhaltigkeitsorientierten Postwachstumsperspektive, die inhärente Grenzen des Wirtschaftswachstums anerkennt, dominieren dabei in der Regel Kenngrößen der eigenen Qualität und Entwicklung, die zugleich einen ‚unter dem Strich‘ positiven gesellschaftlichen Beitrag des Unternehmens ermöglichen.

Aus einer Postwachstumsperspektive verändern sich sowohl die Herausforderungen als auch die Möglichkeiten und Wege für unternehmerisches Handeln. Die Workshop-Teilnehmenden hoben insbesondere die selbstbestimmte Entscheidung eines Unternehmens über seine Wachstumsorientierung, die gezielte Erweiterung unternehmerischer Handlungsspielräume sowie die Notwendigkeit des Austausches und der Vernetzung für wachstumsneutrales Wirtschaften hervor. Weiterlesen

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Transition Townspeople, We Need To Think About Transition: Just Doing Stuff Is Far From Enough!

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxThe Transition Towns movement, and related initiatives such as Eco-village, Permaculture and Voluntary Simplicity movements, are taking the first steps that must be taken if we are to solve global sustainability and justice problems. But I want to argue that unless they (eventually) undertake significant change in their focus and goals they will fail to make a significant contribution. Transitioners seem to assume that if they continue to establish more community gardens etc. in time, this will fairly automatically result in the emergence of a satisfactory society, and so they need not concern themselves with the distasteful realm of radical politics, confronting capitalism, fundamental structural change and “revolution”. I think this is quite mistaken. The path the Transition Towns and related movements are presently on will lead only to a grossly and increasingly unsustainable and unjust consumer society, containing a lot of community gardens etc. Weiterlesen

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Noch freie Plätze: Sommwerkstatt “Wirtschaft anders machen” vom 11. bis 16. August in Leipzig

Das „Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.“ veranstaltet vom 11. bis 16. August 2014 zum zweiten Mal eine Workshop-Woche zum Thema „Wirtschaft anders machen – Konzepte für Heute und Morgen!“ in Leipzig. Weiterlesen

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