Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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Preempting a Misleading Argument: Why Environmental Problems Will Stop Tracking with GDP

CASSE-logoI hate to say I told you so, and could be too dead to do so, so I’ll tell you in advance: One decade soon, environmental problems will stop tracking with GDP.

But the reasons? Well, they probably aren’t what you think, especially if you’ve been drinking the green Kool-Aid.

For decades, big-picture ecologists and eventually the “ecological economists” pointed out the fundamental conflict between economic growth and environmental protection. Every tick of GDP came with the tock of habitat loss, pollution, and, as we gradually realized, climate change. A growing GDP requires a growing human population or a growing amount of goods and services per person. In the American experience of the 20th century, it was easy to see both – population and per capita consumption – spiraling upward, and just as easy to see the environmental impacts reverberating outward. Much of the world saw the same, although in some countries GDP growth was driven almost entirely by population growth. Weiterlesen

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Ein Leben ohne Murks, Werbung und Landgrabbing – Suffizienz als Politische Praxis

Suffizienz als politische Praxis - Ein Katalog

Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog

Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve.

Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt und in dem viele Beispiele vorgestellt werden, in denen sich diese als politische Praxis verwirklichen lässt. Die bearbeiteten 30 Politiken sind dabei keine erschöpfende Aufstellung. Es sind Beispiele, Stellvertreter, ein Strauß von Möglichkeiten sehr unterschiedlicher Reichweite. Weiterlesen

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Der Fortschritt steht unter „Schädlichkeitsverdacht“ – Nachruf auf Otto Ullrich

Vor ein paar Wochen erschien ein Buch von Naomi Klein, das unter dem Titel „Kapitalismus vs. Klima“ nach vier Jahren Recherchen zwei Haupt-Thesen enthält: Die grundlegenden Paradigmen des Kapitalismus und seiner Technik wirken zerstörerisch auf die Lebensgrundlagen der Menschen; und: Das „Timing“ des Kampfes gegen den Klimawandel ist katastrophal – wir hätten in den 70er Jahren beginnen müssen, diese Paradigmen und damit auch die Technik grundlegend zu verändern. In den letzten fünf Jahren haben viele bekannte Intellektuelle in Deutschland, von Frank Schirrmacher bis zu Harald Welzer, ähnliche Einsichten publiziert. Das hätte ein bisschen früher kommen müssen….

Revolution der Technik

Heute ist es schon 36 Jahre her, dass Otto Ullrich genau diesen Paradigmenwechsel gefordert und auf der Basis grundlegender Analysen von Amery über Illich und Mumford bis Vester und nicht zuletzt, wenn auch mit einiger Kritik Marx, 1979 sein Buch „Weltniveau“ veröffentlichte. Er argumentierte damals nicht nur mit zahlreichen bereits bekannten naturwissenschaftlichen Daten, sondern regte an, den „Chinesentest“ zu machen: Was wäre, fragte er meine Studierenden der Ingenieurwissenschaften, wenn die Chinesen den gleichen Raubbau an der Natur betreiben, wenn sie also beginnen, unser Entwicklungs- und „Fortschrittsmodell“ nachzumachen? Seit 20 Jahren tun sie es. Ottos damalige Prognose: Wir benötigten 5 Planeten, wenn alle so handeln. Heute sind es nach dem letzten WWF-Report bereits über 1,5. Der Raubbau an der Biosphäre ist weit fortgeschritten Weiterlesen

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Aufklärung passé?

In meinem letzten Beitrag habe ich dargestellt, dass der Weg in eine Postwachstumsgesellschaft nicht allein über Parallelgesellschaften (A) oder Trans-Formation von Institutionen (B) führen könne. Gleichfalls unbegründet ist in der Position, für die der Weg zu einer Postwachstumsgesellschaft wesentlich über Reallabore (C) führt, die pauschale Abwertung von „Aufklärung“ gegenüber transformativen Praxen – so berechtigt auch zuweilen der kritische Hinweis sein mag, dass die gewachsene öffentliche Aufmerksamkeit für Wachstums- oder Kapitalismuskritik noch nichts an der Realität eines sich weiterhin expansiv reproduzierenden globalen Gesellschaftssystems ändert. Zeitgemäße Aufklärung ist nach wie vor unverzichtbar, um transformative Denk- und Handlungsräume zu öffnen.1 Drei „Methoden“ scheinen mir dafür wichtig. Weiterlesen

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Umweltbewusstseinsstudie 2014: Drei Viertel der Befragten sehen Grenzen des Wirtschaftswachstums

Die aktuelle Umweltbewusstseinsstudie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und des Umweltbundesamtes (UBA) erfasst Umwelteinstellungen in der Bevölkerung, die Kaufbereitschaft für „grüne“ Produkte und die Bedeutung von Umwelt im Kontext des guten Lebens. Das Thema Umwelt wird zudem im Zusammenhang mit aktuellen Diskursen zu Wirtschaftswachstum und neuen Wohlstandskonzepten thematisiert. Die Studie zeigt: Skepsis gegenüber den herkömmlichen Vorstellungen des Wirtschaftswachstums ist im Mainstream angekommen, doch der Erhalt eines gewissen Lebensstandards sowie die Sicherung sozialer Gerechtigkeit in einer Postwachstumsgesellschaft bleiben für die Bevölkerung offene Punkte. Weiterlesen

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Transformationspfade mit je eigenen Stärken und Schwächen – keine Königswege

Bei genauerem Hinsehen wird deutlich: Jeder der zuvor dargestellten Wege in eine Postwachstumsgesellschaft – „Parallelgesellschaften“ (A), „Trans-Formation von Institutionen“ (B), „Reallabore“ (C) – hat seine spezifischen transformativen Potenziale und blinden Stellen, die sich produktiv ergänzen bzw. ausgleichen können. Keiner ist in der Lage, alle Akteure anzusprechen und zu motivieren. Kritikwürdig ist eher die Tendenz, die eigene Position zu verabsolutieren und andere Sichtweisen pauschal abzuwerten. Das möchte ich an wenigen Punkten illustrieren. Weiterlesen

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5. VÖW-Sommerakademie – Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand

Vom 16.-20. September 2015 organisieren die Zeitpionier_innen die diesjährige VÖW-Sommerakademie. Die Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand findet in der Neuen Mühle in Breydin (Landkreis Barnim, Brandenburg) statt. Die Sommerakademie soll ein Ort der Vernetzung, des Lernens und des Austausches sein. Mit maximal 25 Teilnehmenden soll an den fünf Tagen der Sommerakademie Zeitwohlstand jedoch nicht nur diskutiert, sondern auch gelebt und gemeinsam reflektiert werden.

16.-20. September 2015, Breydin (Brandenburg)

Mehr zur Sommerakademie | E-Mail an die Sommerakademie | Blog-Reihe der Sommerakademie

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Vielfältige Wege und Strategien vom Heute in eine Postwachstumsgesellschaft

Dass es in der Frage nach den geeigneten Wegen und Strategien vom Heute in eine Postwachstumsgesellschaft unterschiedliche Präferenzen und auch politische Philosophien gibt, kann angesichts der angedeuteten Vielheit der Akteure und Strömungen, der unterschiedlichen Situationen und Kulturen nicht überraschen. Wichtig ist, dass eine sich entwickelnde Bewegung als Ganzes das Repertoire ihrer transformativen Wirkungsmöglichkeiten ausschöpft und möglichst viele Akteure dabei etwas „nach ihrem Geschmack“ finden können.

Problematisch können solche Differenzen dann werden, wenn sie zu (ab)wertenden Gegenüberstellungen führen und wenn sie zu wenig argumentativ und öffentlich ausgetragen werden. Sonst würde sich wohl meist zeigen, dass viele Wege eher komplementär und für unterschiedliche Personengruppen attraktiv sind. Und oft wäre die jeweils bevorzugte Strategie allein in ihrer transformativen Potenz überfordert. Das soll an Hand von drei unterschiedlichen Vorstellungen vom Modus der Transformation illustriert werden. Zunächst ihre Antworten auf die Frage, wie die erwünschte neue Entwicklungsrichtung in die Welt kommen kann. Weiterlesen

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A Business Built for Resilience

CASSE-logoWhat does business look like in a steady state economy? I’m often asked whether or not a steady state economy would somehow lead to the stagnation of free enterprise. Yet all around us today, we’re witnessing the flourishing of ‘social enterprise,’ a business model designed to maximize human and environmental wellbeing rather than accumulate profits for shareholders. From not-for-profit and cooperative models to the birth of the B Corp (benefit corporation), we find ourselves in the midst of a profound shift in business–away from growth and profit as an organizing principle, and towards one that respects the social and ecological limits to growth. With a planet under profound stress and a Ponzi-inspired economy poised for decline, there’s no harm in trying something a little different. Weiterlesen

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Save the date: Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit 2015

Der Termin steht: Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft vom 30. Mai bis 5. Juni 2015 zu Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit auf. Die bunten Aktionen setzen bundesweit – und erstmalig auch europaweit – ein Zeichen des Engagements für nachhaltige Entwicklung. Weiterlesen

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