Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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Ein ressourcenarmer Lebensstil, schön und gut – aber wie lässt sich dieser erreichen?

Was ist ein gutes Leben und wie kann man ein gutes Leben leben? Eine Frage, die jeder einzelne für sich beantworten muss? Nein, sagen Uwe Schneidewind und Angelika Zahrnt in ihrem Buch „Damit gutes Leben einfacher wird“. Das gute Leben sei auch ein politisches Thema, denn die Politik muss die Bedingungen und Möglichkeitsräume für ein gutes Leben schaffen. Suffizienzpolitik stehe zum einen für eine Ordnungspolitik, die die gesamte Breite aller Wohlstandsfaktoren einbezieht und sich nicht auf ökonomisches Wachstum beschränkt und zum anderen für eine gesellschaftliche aufgeklärte Politikgestaltung, die versteht, dass individuelles Handeln immer in institutionelle und gesellschaftliche Kontexte eingebettet ist. Wie eine solche Ordnungspolitik aussehen könnte, beschreiben die Autor/innen anhand der vier Bereiche: Ermöglichen, Rahmen, Gestalten und Orientieren, kurz ERGO. Doch damit begeben sie sich auf dünnes Eis: Eine Suffizienzpolitik läuft Gefahr, hohen Ressourcenverbrauch nur wohlhabenden Menschen zu gestatten. Weiterlesen

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„Corporation 2020“ – Durch volkswirtschaftliche Bilanzierung nachhaltiges Wirtschaften stärken?

Während meiner Zeit an der Universität wurde ich im Rahmen eines Workshops zum Thema „Resourcenknappheit“ mit folgender Grafik konfrontiert:

Quelle: Wikimedia

Die Grafik beschreibt wie Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt voneinander abhängen. Spezieller Augenmerk liegt auf dem Machtverhältnis zwischen den einzelnen Einheiten: Ohne die Gesellschaft kann keine Wirtschaft existieren und ohne die Umwelt kann keine Gesellschaft existieren. Pavan Sukhdev beschreibt in seinem Buch „Corporation 2020“, wie einerseits die Schäden an der Umwelt, die durch wirtschaftliche Aktivität von Unternehmen verursacht werden, bilanziert werden können, und anderseits der Nutzen wirtschaftlicher Aktivität für die Umwelt dargestellt werden kann. Weiterlesen

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Die erste Herausforderung: über den “aufgeklärten Egoismus” hinauswachsen

logo-stream-72-dpi-150pxInterview mit Jonathan Klodt von der  Initiative LebensLernOrte

LebensLernOrte ist ein von der Sinn-Stiftung initiiertes und mit Partnern getragenes Netzwerk. Sein Ziel ist es, Menschen mit Erfahrungsräumen ‘gelebter Zukunft’ in Verbindung zu bringen und Lernprozesse zu begleiten. Jonathan Klodt arbeitet als Koordinator des Netzwerks und hat uns ein Interview gegeben, das fiktiv im Jahre 2030, einer vorgestellten Zeit jenseits des Wachstums, stattfindet. Weiterlesen

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Lasst uns über Zeitwohlstand reden

Was heißt das: Zeitwohlstand? In unserem Buch zu diesem Thema haben wir den Begriff nicht eindeutig definiert. Nicht dass wir uns darüber keine Gedanken gemacht hätten. Wir glauben jedoch, dass Zeitwohlstand als Begriff eine Funktion erfüllen kann, für die eine strikte Definition nicht nötig ist und vielleicht sogar hinderlich wäre. Es reicht hier zunächst Zeitwohlstand als einen Zustand zu begreifen, in dem mehr Zeit verfügbar ist, als wir für die Erledigung unserer to-do-Listen brauchen (siehe dazu auch Hartmut Rosa). Für uns dient Zeitwohlstand als eine doppelte Überschrift. Eine Überschrift für die Kritik an einem rein materialistischen Verständnis von Wohlstand und an dem Wirtschaftssystem, welches damit verbunden ist. Und eine Überschrift für eine Vision von einem guten Leben. Nicht zuletzt ist der Begriff „Zeitwohlstand“ anstößig genug, um gelebten Alltag mit der Forderung nach politischen Reformen zu verknüpfen. Weiterlesen

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Autonomie ist ein kollektives Projekt – Interview mit Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger (Teil V)

Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über “Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik”. Im fünften und letzten Teil dieses Interviews steht die Frage im Mittelpunkt, warum der asketische “Lonely Hero” mit geringem ökologischen Fußabdruck nicht als Vorbild taugt.

Auf der Tagung der Attac Gender AG “Schneewittchen rechnet ab” am 3. November 2012 arbeiteten über 100 Teilnehmer_innen gemeinsam dazu, was (queer-)feministische Ökonomie leisten kann. Wo stößt sie an Grenzen und wie kann eine sinnvolle Weiterentwicklung gedacht werden? Welche Alternativen der Arbeit und der Produktion gibt es? Und nicht zuletzt: Wie wollen wir leben? Im Anschluss an die Tagung ist eine Publikation mit Artikeln und Interviews der Referent_innen und Künstler_innen erschienen. Aus einem der Gespräche werden an dieser Stelle in loser Folge Teile veröffentlicht.

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“In unserer Vereinsstruktur versuchen wir, andere Formen der Kommunikation und Organisation zu leben”

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxInterview mit Fair Bindung

Der gemeinnützige Verein FairBindung e.V. setzt sich für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Gesellschaft weltweit ein. Seine Projekte reichen vom Import und Verkauf von hochwertigem und fair gehandeltem Bio-Kaffee bis hin zur Erstellung von Methoden und Materialien für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Wirtschaftswachstum in der Bildung. Für den Stream towards Degrowth beschreibt der Verein seinen Ansatz für einen ökonomischen Paragdimenwechsel aus der Perspektive einer vorgestellten Zukunft. Weiterlesen

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“Wir machen uns das Leben nicht noch durch Konkurrenz und Neid schwieriger”

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxInterview mit der Autodidaktischen Initative in Leipzig.

Ziel dieser Initiative ist es, einen nicht-kommerziellen Raum schaffen, in dem Menschen aus eigenem Antrieb gemeinsam diskutieren, lernen, reflektieren und forschen. Für den Stream towards Degrowth legen sie ihre kritische Position zur Wachstums- und Fortschrittslogik dar und beschreiben rückblickend aus einer vorgestellten Zukunft, wie es 2014 um alternative Ideen stand. Weiterlesen

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Degrowth-Konferenz 2014: Über 600 Einreichungen aus aller Welt

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxAm 14 März endete die letzte Frist zum Einsenden von Beiträgen für die Internationale Degrowth-Konferenz in Leipzig. Schon nach der ersten Sichtung  wurde klar, dass alle Erwartungen weit übertroffen wurden: Es gingen über 350 wissenschaftliche Beiträge aus den verschiedensten Disziplinen ein, von Wirtschaftswissenschaften über Psychologie bis hin zu Geographie und Stadtplanung.  Weitere 260 Vorschläge für praxisorientierte Veranstaltungen kamen von diversen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen. Der Großteil der Beiträge stammt aus europäischen Ländern; es gibt aber auch Einreichungen aus Japan, Indien, Mexiko, Brasilien und den USA. Weiterlesen

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Umverteilung von Familien- und Erwerbsarbeit – Interview mit Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger (Teil IV)

Barbara Muraca und Tanja von Egan-Krieger sprechen in diesem Interview über “Gutes Leben jenseits des Wachstums – Entwürfe und Kritik feministischer Ökonomik”. Im vierten Teil dieses Interviews  geht es um reale Alltagserfahrungen in Griechenland und Deutschland. Es steht die Frage im Mittelpunkt, was unter Arbeit verstanden wird und wie diese verteilt werden sollte.

Auf der Tagung der Attac Gender AG “Schneewittchen rechnet ab” am 3. November 2012 arbeiteten über 100 Teilnehmer_innen gemeinsam dazu, was (queer-)feministische Ökonomie leisten kann. Wo stößt sie an Grenzen und wie kann eine sinnvolle Weiterentwicklung gedacht werden? Welche Alternativen der Arbeit und der Produktion gibt es? Und nicht zuletzt: Wie wollen wir leben? Im Anschluss an die Tagung ist eine Publikation mit Artikeln und Interviews der Referent_innen und Künstler_innen erschienen. Aus einem der Gespräche werden an dieser Stelle in loser Folge Teile veröffentlich.

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Wer teilt, hat mehr vom Leben.

DG_RZ_Logo_72dpi 150pxAnnette Jensen und Ute Scheub arbeiten als Publizistinnen schon seit vielen Jahren in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Frieden. Besonders gerne schreiben sie Geschichten des Gelingens über ökosoziale Pioniere. Im September 2014 erscheint im oekom-Verlag ihr gemeinsames Buch: „Glücksökonomie. Wer teilt, hat mehr vom Leben.“ Sie veröffentlichen außerdem regelmäßig Beispiele auf der Plattform www.futurzwei.org. In einem Interview für den Stream towards Degrowth stellen sie sich vor, wie wir in einer Zukunft jenseits von Wachstumszwang und Steigerungslogik auf die Zeit des Wandels zurück blicken könnten. Weiterlesen

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