Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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(Um)Steuern fürs Gute Leben – Suffizienz als Politische Praxis

Suffizienz als politische Praxis - Ein Katalog

Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog

Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve.

Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt und in dem viele Beispiele vorgestellt werden, in denen sich diese als politische Praxis verwirklichen lässt. Die bearbeiteten 30 Politiken sind dabei keine erschöpfende Aufstellung. Es sind Beispiele, Stellvertreter, ein Strauß von Möglichkeiten sehr unterschiedlicher Reichweite. Weiterlesen

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Wachsen oder Weichen? Ein Buch über Postwachstum und Unternehmen

Die Rolle von Unternehmen in einer Wirtschaft ohne Wachstum rückt zunehmend in den Fokus der Postwachstumsdiskussion. Waren zunächst die Makroökonomie und individuelle Ansätze im Zentrum der Diskussion, fällt nun der Blick vermehrt auch auf die Frage, wie ein Unternehmen ohne Wachstumsorientierung wirtschaften kann. Diesbezügliche Erkenntnisse und Strategien stehen allerdings noch am Anfang einer zufriedenstellenden Antwort.

Dieser Blogbeitrag basiert auf dem Buch Zukunftsfähige Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft[i], das sich als Beitrag zu diesem Suchprozess versteht. Ausführlich bearbeitet werden dabei zwei Themen: Die theoretische Analyse unternehmerischer Wachstumstreiber und praktische Unternehmensstrategien, diese zu überwinden. Weiterlesen

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No Waste! Nahrung, die für alle reicht – Suffizienz als Politische Praxis

Suffizienz als politische Praxis - Ein Katalog

Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog

Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve.

Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt und in dem viele Beispiele vorgestellt werden, in denen sich diese als politische Praxis verwirklichen lässt. Die bearbeiteten 30 Politiken sind dabei keine erschöpfende Aufstellung. Es sind Beispiele, Stellvertreter, ein Strauß von Möglichkeiten sehr unterschiedlicher Reichweite. Weiterlesen

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Besprechung: Zukunftsfähige Unternehmen in einer Postwachstumsgesellschaft

Unternehmen spielen in der aktuellenWachstumskrise und der Diskussion über eine Postwachstumsgesellschaft eine zentrale Rolle. Zum einen findet dort ein Großteil der Energie- und Materialumwandlung statt, zum anderen gehört es zu den Grundannahmen unserer Wachstumsgesellschaften, dass ein – oder gar der – Zweck jedes Unternehmens die Expansion ist. Dieses Wachstumsdogma ist in der Betriebswirtschaftslehre und der Unternehmenswelt tief verankert. Nachhaltigkeit ist zu oft nur ein Lippenbekenntnis: zwar werden Effizienzpotentiale identifiziert und ausgeschöpft und manches Produkt auf eine weniger schädliche Version umgestellt, aber dies nur solange es die Wachstumspotentiale nicht beeinträchtigt. Die Gretchenfrage „Wachstum“ wird umschifft. Weiterlesen

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CALL FOR ACTIVE PARTICIPANTS – VÖW-Sommerakademie 2015 Zeitwerkstatt zur sozialökologischen Dimension von Zeitwohlstand

Für die fünfte Sommerakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung  (VÖW) vom 16.-20. September 2015 suchen wir Teilnehmende, die einen 1,5-stündigen Workshop anbieten möchten. Der Workshop kann einen theoretischen oder praxisorientierten Schwerpunkt haben.

In  der  Sommerakademie  wollen  wir  die  Rolle  von  Zeitwohlstand  für  eine  sozial-ökologische  Lebensweise beleuchten und dabei  fragen: wer kann sich Zeitwohlstand eigentlich leisten? Zeitressourcen sind zwischen den Geschlechtern,  Ethnien  und  gesellschaftlichen  Klassen  ungleich  verteilt.  Welche  unterschiedlichen Herausforderungen für Zeitwohlstand stellen sich angesichts der verschiedenen gesellschaftlichen Positionen? Welche ökologischen Auswirkungen hat diese Ungleich
verteilung? Wir wollen den Diskurs um Zeitwohlstand  um die Perspektive auf Zeitgerechtigkeit erweitern und  dabei herausarbeiten, wie wir Zeit gerecht leben können.

Deswegen werden wir an jedem Tag der Sommerakademie den Schwerpunkt auf ein Thema legen:
A) Zeitwohlstand in der (Erwerbs-)Arbeitswelt
B) Gerechte Verteilung von Zeitwohlstand in der Gesellschaft
C) Zeitwohlstand und ökologischer Lebensstil

Mehr Themenvorschläge gibt es hier. Den kompletten Call mit allen Informationen und Hinweisen gibt es hier.

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Preempting a Misleading Argument: Why Environmental Problems Will Stop Tracking with GDP

CASSE-logoI hate to say I told you so, and could be too dead to do so, so I’ll tell you in advance: One decade soon, environmental problems will stop tracking with GDP.

But the reasons? Well, they probably aren’t what you think, especially if you’ve been drinking the green Kool-Aid.

For decades, big-picture ecologists and eventually the “ecological economists” pointed out the fundamental conflict between economic growth and environmental protection. Every tick of GDP came with the tock of habitat loss, pollution, and, as we gradually realized, climate change. A growing GDP requires a growing human population or a growing amount of goods and services per person. In the American experience of the 20th century, it was easy to see both – population and per capita consumption – spiraling upward, and just as easy to see the environmental impacts reverberating outward. Much of the world saw the same, although in some countries GDP growth was driven almost entirely by population growth. Weiterlesen

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Ein Leben ohne Murks, Werbung und Landgrabbing – Suffizienz als Politische Praxis

Suffizienz als politische Praxis - Ein Katalog

Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog

Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve.

Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt und in dem viele Beispiele vorgestellt werden, in denen sich diese als politische Praxis verwirklichen lässt. Die bearbeiteten 30 Politiken sind dabei keine erschöpfende Aufstellung. Es sind Beispiele, Stellvertreter, ein Strauß von Möglichkeiten sehr unterschiedlicher Reichweite. Weiterlesen

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Der Fortschritt steht unter „Schädlichkeitsverdacht“ – Nachruf auf Otto Ullrich

Vor ein paar Wochen erschien ein Buch von Naomi Klein, das unter dem Titel „Kapitalismus vs. Klima“ nach vier Jahren Recherchen zwei Haupt-Thesen enthält: Die grundlegenden Paradigmen des Kapitalismus und seiner Technik wirken zerstörerisch auf die Lebensgrundlagen der Menschen; und: Das „Timing“ des Kampfes gegen den Klimawandel ist katastrophal – wir hätten in den 70er Jahren beginnen müssen, diese Paradigmen und damit auch die Technik grundlegend zu verändern. In den letzten fünf Jahren haben viele bekannte Intellektuelle in Deutschland, von Frank Schirrmacher bis zu Harald Welzer, ähnliche Einsichten publiziert. Das hätte ein bisschen früher kommen müssen….

Revolution der Technik

Heute ist es schon 36 Jahre her, dass Otto Ullrich genau diesen Paradigmenwechsel gefordert und auf der Basis grundlegender Analysen von Amery über Illich und Mumford bis Vester und nicht zuletzt, wenn auch mit einiger Kritik Marx, 1979 sein Buch „Weltniveau“ veröffentlichte. Er argumentierte damals nicht nur mit zahlreichen bereits bekannten naturwissenschaftlichen Daten, sondern regte an, den „Chinesentest“ zu machen: Was wäre, fragte er meine Studierenden der Ingenieurwissenschaften, wenn die Chinesen den gleichen Raubbau an der Natur betreiben, wenn sie also beginnen, unser Entwicklungs- und „Fortschrittsmodell“ nachzumachen? Seit 20 Jahren tun sie es. Ottos damalige Prognose: Wir benötigten 5 Planeten, wenn alle so handeln. Heute sind es nach dem letzten WWF-Report bereits über 1,5. Der Raubbau an der Biosphäre ist weit fortgeschritten Weiterlesen

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Aufklärung passé?

In meinem letzten Beitrag habe ich dargestellt, dass der Weg in eine Postwachstumsgesellschaft nicht allein über Parallelgesellschaften (A) oder Trans-Formation von Institutionen (B) führen könne. Gleichfalls unbegründet ist in der Position, für die der Weg zu einer Postwachstumsgesellschaft wesentlich über Reallabore (C) führt, die pauschale Abwertung von „Aufklärung“ gegenüber transformativen Praxen – so berechtigt auch zuweilen der kritische Hinweis sein mag, dass die gewachsene öffentliche Aufmerksamkeit für Wachstums- oder Kapitalismuskritik noch nichts an der Realität eines sich weiterhin expansiv reproduzierenden globalen Gesellschaftssystems ändert. Zeitgemäße Aufklärung ist nach wie vor unverzichtbar, um transformative Denk- und Handlungsräume zu öffnen.1 Drei „Methoden“ scheinen mir dafür wichtig. Weiterlesen

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Umweltbewusstseinsstudie 2014: Drei Viertel der Befragten sehen Grenzen des Wirtschaftswachstums

Die aktuelle Umweltbewusstseinsstudie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und des Umweltbundesamtes (UBA) erfasst Umwelteinstellungen in der Bevölkerung, die Kaufbereitschaft für „grüne“ Produkte und die Bedeutung von Umwelt im Kontext des guten Lebens. Das Thema Umwelt wird zudem im Zusammenhang mit aktuellen Diskursen zu Wirtschaftswachstum und neuen Wohlstandskonzepten thematisiert. Die Studie zeigt: Skepsis gegenüber den herkömmlichen Vorstellungen des Wirtschaftswachstums ist im Mainstream angekommen, doch der Erhalt eines gewissen Lebensstandards sowie die Sicherung sozialer Gerechtigkeit in einer Postwachstumsgesellschaft bleiben für die Bevölkerung offene Punkte. Weiterlesen

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