Willkommen auf dem Blog Postwachstum!

Diskutieren Sie mit über die Zwänge, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen und entwickeln Sie mit uns Ideen und Visionen für eine nachhaltige Gesellschaft, die nicht auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist!
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Life beyond Tax – Ökologisches Grundeinkommen

Auch eine nachhaltig konzipierte Wirtschaftsordnung muss effizient sein. Die Preise müssen die dahinter stehenden sozialen und ökologischen Kosten abbilden. Dies darf jedoch nicht einseitig zu Lasten ärmerer Bevölkerungsschichten gehen. Im ersten Teil meines Beitrages wird gezeigt, wie mit einem ökologischen Grundeinkommen dieser Spagat gemeistert werden kann. Werden Umweltabgaben aber für ein ökologisches Grundeinkommen verwendet, darf der Staat dadurch nicht in Finanznot geraten – dies gilt umso mehr, als eine nachhaltige Ökonomie einen radikalen Umbau der Infrastruktur (Transport, Elektrizität etc.) erfordert. Im zweiten Teil des Beitrages, welcher in einer Woche erscheint, wird ein effizientes und effektives Finanzsystem skizziert, das auf der Abschöpfung von sog. „ökonomischen Renten“ basiert. Der dritte Teil des Beitrages erscheint in zwei Wochen und stellt ein Plädoyer für eine Kopplung von Nutzen und Kosten auch bei der Staatsfinanzierung sowie für eine Rückbesinnung auf alte ökonomische Erkenntnisse dar, die auf die physiokratische Schule zurückgehen, aber in der heutigen Mainstream-Ökonomie verlorengegangen sind. Weiterlesen

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Nur noch wenige Plätze frei! VÖW-Sommerakademie: Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand

Wir sind fast ausgebucht! Mit Begeisterung haben wir festgestellt,
dass fast alle Sommerakademieplätze schon vergeben sind. Daher möchten
wir noch einmal erinnern sich die Restplätze zu sichern. Bis zum 4.
August 2015 könnt ihr Eure Anmeldung noch an sommerakademie@voew.de
schicken.

In  der fünften Sommerakademie der Vereinigung für ökologische
Wirtschaftsforschung  vom 16.-20. September 2015 wollen  wir  die
Rolle  von Zeitwohlstand für  eine  sozial-ökologische  Lebensweise
beleuchten und dabei fragen: Wer kann sich Zeitwohlstand eigentlich
leisten? Zeitressourcen sind zwischen den Geschlechtern, Ethnien und
gesellschaftlichen  Klassen  ungleich verteilt. Welche
unterschiedlichen Herausforderungen für Zeitwohlstand stellen sich
angesichts der verschiedenen gesellschaftlichen Positionen? Welche
ökologischen Auswirkungen hat diese Ungleichverteilung? Wir wollen den
Diskurs um Zeitwohlstand  um die Perspektive auf Zeitgerechtigkeit
erweitern und  dabei herausarbeiten, wie wir Zeit gerecht leben können.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet ihr unter:
http://www.voew.de/sommerakademie.html

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Post-Development-Diskurs: Lektionen für die Degrowth-Bewegung (Teil 2)

Im ersten Teil dieses Beitrags wurde in entwicklungskritische Diskurse eingeführt, in denen seit Jahrzehnten das westliche Wohlstands- und Wachstumsmodell dekonstruiert wird.

Die Anknüpfungspunkte zwischen Entwicklungs- und aktueller europäischer Wachstumskritik – und den im nächsten Schritt formulierten Alternativvorschlägen – sind zahlreich. Im Folgenden sollen nur einige bedeutende Gedankenlinien aufgenommen werden. Weiterlesen

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Post-Development-Diskurs: Lektionen für die Degrowth-Bewegung (Teil 1)

Ist Degrowth nur im Kontext „übersättigter“ Industriegesellschaften denkbar, während der „globale Süden“ weiterhin auf Wachstum angewiesen ist? In den beiden Teilen dieses Beitrags sollen derartige Annahmen hinterfragt werden: Zunächst werden entwicklungskritische Positionen vorgestellt, die das westliche Wohlstandsmodell nicht übernehmen wollen; im nächsten Schritt werden diese Beiträge auf ihre Relevanz für die europäische Postwachstumsbewegung und die hiesige Wachstumsdebatte untersucht.

Ein häufiger Einwand gegen Postwachstumsvisionen bezieht sich auf die materiellen Bedürfnisse des großen Teils der Weltbevölkerung, der in sogenannten „Entwicklungs-“ oder „unterentwickelten“ Ländern unter Bedingungen extremer materieller Armut lebt. Diese Gruppen, so das Argument, seien dringend auf Wachstum angewiesen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Weiterlesen

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Entschulung als Weg zu persönlicher Befreiung und einem anderen Wirtschaften

„Entschulung ist die Grundvoraussetzung jeder Bewegung für die Befreiung des Menschen“, schrieb der heute fast vergessene, einst weltberühmte Quer­denker Ivan Illich 1971. Illich wurde in den 1970er Jahren mit Büchern wie Entschulung der Gesellschaft und Die so genannte Energiekrise zu einem der Vordenker sowohl der Freilerner- als auch der Postwachstums-Bewegung. Aber welche Verbindungen gibt es zwischen der Kritik an der Wachstumsgesellschaft und der Kritik am schulischen Lernen? Und wie könnte eine Welt jenseits entfremdeten Lernens und jenseits aller Wachstumszwänge aussehen? Weiterlesen

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Studieren an der Cusanus Hochschule: Aufbruch zum Wandel der Hochschullandschaft

„Der freie Geist bewegt sich selbst“: Der Namensgeber der Cusanus Hochschule, Nikolaus von Kues, verstand Bildung bereits im 15. Jahrhundert als Befähigung zum eigenständigen Denken. In diesem Geiste möchte die frisch gegründete und staatlich anerkannte Hochschule in Bernkastel-Kues, Geburtsort des Cusanus, wirken. Sie möchte ein Bildungs- und Lernort sein, der Studierende befähigt, unbewusste Denkweisen und gesellschaftliche Gewohnheiten sichtbar zu machen, zu reflektieren und darauf aufbauend eigene Entscheidungen im Bewusstsein sozial-ökologischer Verantwortung zu treffen und ethisch zu handeln. Weiterlesen

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Thoughts on Pope Francis’ Laudato Si

CASSE-logoAs a Protestant Christian my devotion to the Catholic Church has been rather minimal, based largely on respect for early church history, and for love of an aunt who was a nun. In recent times the Catholic Church’s opposition to birth control, plus the pedophile and cover-up scandals, further alienated me. Like many others I first viewed Pope Francis as perhaps a breath of fresh air, but little more. After reading his encyclical on environment and justice, dare I hope that what I considered merely “fresh air” could actually be the wind of Pentecost filling the Church anew with the Spirit? Maybe. At a minimum he has given us a more truthful, informed, and courageous analysis of the environmental and moral crisis than have our secular political leaders. Weiterlesen

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Es geht los! Die Anmeldung zur VÖW-Sommerakademie Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand ist eröffnet!

In der fünften Sommerakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung vom 16.-20. September 2015 wollen wir die Rolle von Zeitwohlstand für eine sozial-ökologische Lebensweise beleuchten und dabei fragen: wer kann sich Zeitwohlstand eigentlich leisten? Zeitressourcen sind zwischen den Geschlechtern, Ethnien und gesellschaftlichen Klassen ungleich verteilt. Welche unterschiedlichen Herausforderungen für Zeitwohlstand stellen sich angesichts der verschiedenen gesellschaftlichen Positionen? Welche ökologischen Auswirkungen hat diese Ungleichverteilung? Wir wollen den Diskurs um Zeitwohlstand  um die Perspektive auf Zeitgerechtigkeit erweitern und  dabei herausarbeiten, wie wir Zeit gerecht leben können.

Folgenden Referent_innen werden vor Ort die thematische Auseinandersetzung unterstützen:

  • Dominik Werner (Transition Theater)
  • Dr. Sabine Reiner (ver.di)
  • Gesine Agena (Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen)
  • Prof. Dr. Fritz Reheis (Universität Bamberg)

Das komplette tolle Programm stellen wir in Kürze online!

Anmeldungen für die Sommerakademie sollten bis Freitag, 15. Juli mit diesem Fragenbogen unter sommerakademie(at)voew.de eingegangen sein. Weitere Informationen zur Sommerakademie finden sich auf http://www.voew.de/sommerakademie.html.

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Sommerwerkstatt „Wirtschaft neu denken – und anders machen“ vom 15. bis 20. September 2015 in Leipzig

Das „Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.“ veranstaltet vom 15. bis 20. September 2015 eine Workshop-Woche zum Thema „Wirtschaft anders machen – sozial-ökologische Alternativen für unsere Wirtschaft“ in Leipzig. Dabei haben junge Erwachsenen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit uns über Grenzen und Probleme des derzeitigen Wirtschaftens auszutauschen und neue Ansätze kennenzulernen. Neben einer theoretischen Einführung in Postwachstumsökonomie, Gemeinwohlökonomie und Solidarisches Wirtschaften wird es vor allem darum gehen vielfältige, bereits jetzt praktizierte Alternativen in Leipzig zu erkunden: Von solidarischer Landwirtschaft, über nachhaltig geführte Unternehmen, Umsonstläden bis hin zu Selbsthilfewerkstätten gibt es einiges zu entdecken und selbst auszuprobieren.

Mehr Infos und Anmeldung unter: http://www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org/sommerwerkstatt/

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(Um)Steuern fürs Gute Leben – Suffizienz als Politische Praxis

Suffizienz als politische Praxis - Ein Katalog

Suffizienz als politische Praxis – Ein Katalog

Suffizienzpolitik, im Sinne einer Politik des „Weniger“, begibt sich auf ein noch selten bestelltes, eher gemiedenes Feld. Während Effizienz und Konsistenz breite Zustimmung finden, weil sie Verbesserungen ohne Verzicht und sogar Wirtschaftswachstum versprechen, begegnet die Suffizienz deutlicher Reserve.

Dieser Blogbeitrag basiert auf einem Wuppertal Spezial, das Suffizienz ins Zentrum stellt und in dem viele Beispiele vorgestellt werden, in denen sich diese als politische Praxis verwirklichen lässt. Die bearbeiteten 30 Politiken sind dabei keine erschöpfende Aufstellung. Es sind Beispiele, Stellvertreter, ein Strauß von Möglichkeiten sehr unterschiedlicher Reichweite. Weiterlesen

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