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	<title>Kommentare für Blog - Postwachstum</title>
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		<title>Kommentar zu Das Scheitern der Enquete bedeutet nicht das Ende der Debatte von Blog &#8211; Postwachstum</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/das-scheitern-der-enquete-bedeutet-nicht-das-ende-der-debatte-20130527/comment-page-1/#comment-18680</link>
		<dc:creator>Blog &#8211; Postwachstum</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 13:56:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] des Bundestages, Daniela Kolbe, argumentierteich am 11. April in der taz, dass besagte Kommission gescheitert sei. Gemessen an den formulierten Ansprüchen und am politisch Notwendigen stimmt das: Das Gremium, [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] des Bundestages, Daniela Kolbe, argumentierteich am 11. April in der taz, dass besagte Kommission gescheitert sei. Gemessen an den formulierten Ansprüchen und am politisch Notwendigen stimmt das: Das Gremium, [...]</p>
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		<title>Kommentar zu Die neue Wohlstandsmessung: komplex und unbefriedigend von Blog &#8211; Postwachstum</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/die-neue-wohlstandsmessung-komplex-und-unbefriedigend-20130207/comment-page-1/#comment-18391</link>
		<dc:creator>Blog &#8211; Postwachstum</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 15:46:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=2956#comment-18391</guid>
		<description><![CDATA[[...] „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des 17. Deutschen Bundestags waren hoch: Ein neuer Wohlstandsindikator sollte entwickelt werden und das Bruttoinlandsprodukts als Maßstab wirtschaftlichen Fortschritts [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ des 17. Deutschen Bundestags waren hoch: Ein neuer Wohlstandsindikator sollte entwickelt werden und das Bruttoinlandsprodukts als Maßstab wirtschaftlichen Fortschritts [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Vollgeldreform – Ein wichtiger Schritt in die Postwachstumsökonomie von Andreas Siemoneit</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/die-vollgeldreform-ein-wichtiger-schritt-in-die-postwachstumsokonomie-20130317/comment-page-1/#comment-18255</link>
		<dc:creator>Andreas Siemoneit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 19:19:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=3129#comment-18255</guid>
		<description><![CDATA[Vollgeld reduziert hauptsächlich die starken Schwankungen der Volkswirtschaften (siehe den Artikel &quot;&lt;a href=&quot;http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2012/wp12202.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;The Chicago Plan Revisited&lt;/a&gt;&quot; von Jaromir Benes and Michael Kumhof vom IWF). Außerdem können zumindest die Sichtguthaben bei Bankeninsolvenzen nicht mehr verloren gehen, es gibt den Vorteil der Seignorage und einige andere mehr. Aber Vollgeld ist nicht per se &quot;wachstumskritisch&quot;. 

Der Wachstumszwang resultiert aus der Investitions-Rendite-Spirale, wenn also ein &quot;Return on investment&quot; nicht verkonsumiert, sondern erneut investiert wird. Vermögen tendiert zur &quot;Kondensation&quot;, also zur Ansammlung dort, wo schon welches ist. Dafür sind relativ einfache Mechanismen verantwortlich (höhere Risikobereitschaft von Vermögenden, bessere Vermögensverwaltung, bessere Information etc.). Auch hierzu gibt es einen interessanten Artikel, &quot;&lt;a href=&quot;http://ideas.repec.org/p/sfi/sfiwpa/500026.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Wealth condensation in a simple model of economy&lt;/a&gt;&quot; von Jean-Philippe Bouchaud und Marc Mézard (von dem aber nur der Abstract leicht lesbar ist). 

Nicht der Zins ist das Problem, sondern die Möglichkeit, durch Zinsen (oder Rendite) immer mehr anzuhäufen und dadurch wirtschaftliche Macht auszuüben. Vollgeld ändert daran zunächst mal nichts. Dafür bräuchte man eine neue soziale Innovation, nämlich Vermögensobergrenzen. Meines Erachtens ist der Wunsch nach Reichtum ein uralter Archetyp im Jung&#039;schen Sinne (der Held in der Gestalt des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Trickster&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Tricksters&lt;/a&gt;), also ein tief verwurzelter menschlicher Antrieb. Die Forderung nach Gleichheit ist also eine wirklich schwierige Sache. Aber die Forderung nach nicht zu großer Ungleichheit ist sinnvoll und würde auch dem Leistungsprinzip der Marktwirtschaft entsprechen (niemand kann unendlich viel leisten). Ich zumindest kann mir eine nachhaltige Ökonomie ohne Vermögensobergrenzen nicht vorstellen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vollgeld reduziert hauptsächlich die starken Schwankungen der Volkswirtschaften (siehe den Artikel &#8220;<a href="http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2012/wp12202.pdf" rel="nofollow">The Chicago Plan Revisited</a>&#8221; von Jaromir Benes and Michael Kumhof vom IWF). Außerdem können zumindest die Sichtguthaben bei Bankeninsolvenzen nicht mehr verloren gehen, es gibt den Vorteil der Seignorage und einige andere mehr. Aber Vollgeld ist nicht per se &#8220;wachstumskritisch&#8221;. </p>
<p>Der Wachstumszwang resultiert aus der Investitions-Rendite-Spirale, wenn also ein &#8220;Return on investment&#8221; nicht verkonsumiert, sondern erneut investiert wird. Vermögen tendiert zur &#8220;Kondensation&#8221;, also zur Ansammlung dort, wo schon welches ist. Dafür sind relativ einfache Mechanismen verantwortlich (höhere Risikobereitschaft von Vermögenden, bessere Vermögensverwaltung, bessere Information etc.). Auch hierzu gibt es einen interessanten Artikel, &#8220;<a href="http://ideas.repec.org/p/sfi/sfiwpa/500026.html" rel="nofollow">Wealth condensation in a simple model of economy</a>&#8221; von Jean-Philippe Bouchaud und Marc Mézard (von dem aber nur der Abstract leicht lesbar ist). </p>
<p>Nicht der Zins ist das Problem, sondern die Möglichkeit, durch Zinsen (oder Rendite) immer mehr anzuhäufen und dadurch wirtschaftliche Macht auszuüben. Vollgeld ändert daran zunächst mal nichts. Dafür bräuchte man eine neue soziale Innovation, nämlich Vermögensobergrenzen. Meines Erachtens ist der Wunsch nach Reichtum ein uralter Archetyp im Jung&#8217;schen Sinne (der Held in der Gestalt des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trickster" rel="nofollow">Tricksters</a>), also ein tief verwurzelter menschlicher Antrieb. Die Forderung nach Gleichheit ist also eine wirklich schwierige Sache. Aber die Forderung nach nicht zu großer Ungleichheit ist sinnvoll und würde auch dem Leistungsprinzip der Marktwirtschaft entsprechen (niemand kann unendlich viel leisten). Ich zumindest kann mir eine nachhaltige Ökonomie ohne Vermögensobergrenzen nicht vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Vollgeldreform – Ein wichtiger Schritt in die Postwachstumsökonomie von Oliver Sachs</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/die-vollgeldreform-ein-wichtiger-schritt-in-die-postwachstumsokonomie-20130317/comment-page-1/#comment-18073</link>
		<dc:creator>Oliver Sachs</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 17:31:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=3129#comment-18073</guid>
		<description><![CDATA[Das ist eben das gefährliche an unserem Geldsystem: Es besitzt eine innere Wachstumsmechanik unabhängig von äußeren Grenzen. Trotz knapper werdender Ressourcen steigt der systembedingte Wachstumsdruck und erfordert immer riskantere Methoden des Abbaus. Deswegen werden nicht nur die natürlichen, sondern auch menschliche Ressourcen immer aggressiver ausgebeutet. Parallel zu den zunehmenden Unfällen beim Abbau von Bodenschätzen, steigen die Zahlen von Burnout und Depression in den Industriegesellschaften und die Zahlen der Hungerleidenden in der 3. Welt.
Und trotz &quot;Peak Everything&quot; nimmt der Wachstumszwang des Geldes weiter zu.
Die Ressourcenknappheit setzt dem Wachstum mittlerweile reale Grenzen. Sie wirkt als Wachstumsbremse wie damals der Goldstandard. Den Goldstandard allerdings konnte man willkürlich aufheben.

Aus diesem Grund wollen praktisch alle Geldreformen unser Zahlungsmittel - den Rohstoff der Wirtschaft - vom durch Zins und Zinseszins eingebauten, inneren Wachstumdruck befreien.

Und sicher - Wir leben in diesem System mit atemberaubender inneren Wachstumsdynamik seit Jahrtausenden. Hier wird jedes menschliche Verhalten welches Wachstum fördert, trainiert und von Kindesbeinen an sozialisiert. Insbesondere das Konkurrenzverhalten. Und so hat die Symptomatik des Geldes mittlerweile unseren angeborenen Drang zu Überleben pervertiert durch die künstliche Knappheit des Geldes in der realen Ökonomie bei gleichtzeitigem materiellem Überfluß.


Grüße,
Oliver Sachs]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eben das gefährliche an unserem Geldsystem: Es besitzt eine innere Wachstumsmechanik unabhängig von äußeren Grenzen. Trotz knapper werdender Ressourcen steigt der systembedingte Wachstumsdruck und erfordert immer riskantere Methoden des Abbaus. Deswegen werden nicht nur die natürlichen, sondern auch menschliche Ressourcen immer aggressiver ausgebeutet. Parallel zu den zunehmenden Unfällen beim Abbau von Bodenschätzen, steigen die Zahlen von Burnout und Depression in den Industriegesellschaften und die Zahlen der Hungerleidenden in der 3. Welt.<br />
Und trotz &#8220;Peak Everything&#8221; nimmt der Wachstumszwang des Geldes weiter zu.<br />
Die Ressourcenknappheit setzt dem Wachstum mittlerweile reale Grenzen. Sie wirkt als Wachstumsbremse wie damals der Goldstandard. Den Goldstandard allerdings konnte man willkürlich aufheben.</p>
<p>Aus diesem Grund wollen praktisch alle Geldreformen unser Zahlungsmittel &#8211; den Rohstoff der Wirtschaft &#8211; vom durch Zins und Zinseszins eingebauten, inneren Wachstumdruck befreien.</p>
<p>Und sicher &#8211; Wir leben in diesem System mit atemberaubender inneren Wachstumsdynamik seit Jahrtausenden. Hier wird jedes menschliche Verhalten welches Wachstum fördert, trainiert und von Kindesbeinen an sozialisiert. Insbesondere das Konkurrenzverhalten. Und so hat die Symptomatik des Geldes mittlerweile unseren angeborenen Drang zu Überleben pervertiert durch die künstliche Knappheit des Geldes in der realen Ökonomie bei gleichtzeitigem materiellem Überfluß.</p>
<p>Grüße,<br />
Oliver Sachs</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das Scheitern der Enquete bedeutet nicht das Ende der Debatte von ab.er</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/das-scheitern-der-enquete-bedeutet-nicht-das-ende-der-debatte-20130527/comment-page-1/#comment-17937</link>
		<dc:creator>ab.er</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2013 17:31:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=3465#comment-17937</guid>
		<description><![CDATA[Das Ergebnis der Enquete enttäuscht mich auch. 

Mir fehlt vor allem eine Behandlung der Frage, was passiert, wenn das erwartete (, notwendige) Wachstum ausbleibt, weil es nicht mehr geht. Ich weiß nicht, ob die diskutierte Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Resourcenverbrauch wirklich eintreten kann, oder ob nicht Engpässe bzw. massive Preiserhöhungen aufgrund von Knappheit das Wachstum effektiv begrenzen, aber dann aufgrund des Wachstumszwanges plötzlich zu unangenehmen Effekten in anderen Bereichen führen (z.B. zu Bankenzusammenbrüchen, Krisen in Sozialsystemen, Massenarbeitslosigkeit). 

Wer kann sich sicher sein, dass die aktuell in Südeuropa und den USA zu beoabachtenden Krisen, nicht durch die hohen Ölpreise und das dadurch ausbleibende Wachstum verursacht worden sind? Ist eine Behebung der Krisensymptome (unter den aktuellen Rahmenbedingungen) ohne Wachstum überhaupt machbar? Und was passiert, wenn sich dieses notwendige Wachstum auf Teufel komm raus einfach nicht erzeugen lassen kann?

Die Diskussion dieser Problematik ist in der Enquete nach meiner Beobachtung einfach zu kurz gekommen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ergebnis der Enquete enttäuscht mich auch. </p>
<p>Mir fehlt vor allem eine Behandlung der Frage, was passiert, wenn das erwartete (, notwendige) Wachstum ausbleibt, weil es nicht mehr geht. Ich weiß nicht, ob die diskutierte Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Resourcenverbrauch wirklich eintreten kann, oder ob nicht Engpässe bzw. massive Preiserhöhungen aufgrund von Knappheit das Wachstum effektiv begrenzen, aber dann aufgrund des Wachstumszwanges plötzlich zu unangenehmen Effekten in anderen Bereichen führen (z.B. zu Bankenzusammenbrüchen, Krisen in Sozialsystemen, Massenarbeitslosigkeit). </p>
<p>Wer kann sich sicher sein, dass die aktuell in Südeuropa und den USA zu beoabachtenden Krisen, nicht durch die hohen Ölpreise und das dadurch ausbleibende Wachstum verursacht worden sind? Ist eine Behebung der Krisensymptome (unter den aktuellen Rahmenbedingungen) ohne Wachstum überhaupt machbar? Und was passiert, wenn sich dieses notwendige Wachstum auf Teufel komm raus einfach nicht erzeugen lassen kann?</p>
<p>Die Diskussion dieser Problematik ist in der Enquete nach meiner Beobachtung einfach zu kurz gekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das Scheitern der Enquete bedeutet nicht das Ende der Debatte von Patrick</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/das-scheitern-der-enquete-bedeutet-nicht-das-ende-der-debatte-20130527/comment-page-1/#comment-17697</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2013 12:26:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=3465#comment-17697</guid>
		<description><![CDATA[Ein sehr guter Text von Attac!
Ich finde es auch bedauerlich, dass letztlich nicht mehr bei der Enquete herausgekommen ist. Da hatte ich alleine schon durch den Auftritt von Professor Dennis Meadwos einfach mehr erwartet. Er hat ja versucht, die Leute ernsthaft wach zu rütteln...doch die meisten unserer Politiker sind durch ihr VWL/BWL-Studium wahrscheinlich doch zu stark vorgeschädigt, dass Sie einfach manche Dinge nicht begreifen können oder wollen.
Ihre Enkel werden es Ihnen vermutlich danken...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter Text von Attac!<br />
Ich finde es auch bedauerlich, dass letztlich nicht mehr bei der Enquete herausgekommen ist. Da hatte ich alleine schon durch den Auftritt von Professor Dennis Meadwos einfach mehr erwartet. Er hat ja versucht, die Leute ernsthaft wach zu rütteln&#8230;doch die meisten unserer Politiker sind durch ihr VWL/BWL-Studium wahrscheinlich doch zu stark vorgeschädigt, dass Sie einfach manche Dinge nicht begreifen können oder wollen.<br />
Ihre Enkel werden es Ihnen vermutlich danken&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Technikentwicklung im neoliberal radikalisierten Kapitalismus &#8211; und ein paar Vorschläge für danach von Blog &#8211; Postwachstum</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/technikentwicklung-im-neoliberal-radikalisierten-kapitalismus-und-ein-paar-vorschlage-fur-danach-20130428/comment-page-1/#comment-17506</link>
		<dc:creator>Blog &#8211; Postwachstum</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2013 19:26:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Eine Replik auf Wolfgang Neef. [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine Replik auf Wolfgang Neef. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Es geht nicht ums Wachstum – Es geht um den Wettbewerb von Andreas Siemoneit</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/es-geht-nicht-ums-wachstum-es-geht-um-den-wettbewerb-20130321/comment-page-1/#comment-17418</link>
		<dc:creator>Andreas Siemoneit</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 16:04:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=3164#comment-17418</guid>
		<description><![CDATA[Die &quot;ursprüngliche&quot; Idee hinter dem Wettbewerb ist die der Leistungsgerechtigkeit und der optimalen Allokation von Ressourcen, an sich gute Grundsätze. Der Wettbewerb ist - wie hier richtig beschrieben - ausgeufert, allerdings teile ich die Ursachenanalyse nur zum Teil.

Die Akkumulation von Kapital ist &lt;em&gt;ein&lt;/em&gt; Grund, und insofern sind nicht nur die gigantischen Vermögensbestände abzubauen, sondern auch ein Wiederaufbau zu verhindern. Die Physiker Jean-Philippe Bouchaud und Marc Mézard haben im Jahr 2000 Simulationen dazu veröffentlicht (&quot;Wealth condensation in a simple model of economy&quot;) und nachgewiesen, dass Kapital praktisch &quot;von selbst&quot; zur Akkumulation tendiert. Vermögens- und Unternehmensobergrenzen sind m. E. wirksame Wettbewerbsbegrenzungen, ohne Wettbewerb zu verhindern. 

Zwei andere Punkte aber würde ich auch gerne noch erwähnen: 

&lt;em&gt;Wettbewerbsverzerrungen&lt;/em&gt; - Ressourcenverbrauch ist die größte &quot;unfaire Aneignung&quot; nicht selbst erbrachter Leistung (siehe &lt;a href=&quot;http://www.nehmenundgeben.de/aufruf&quot; title=&quot;Nehmen und Geben&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;). 

Und der eigene Konsum, hier stellvertretend für vieles andere der Mobilfunkgebrauch: Das ist &lt;em&gt;Effizienzkonsum&lt;/em&gt;, also eigentlich eine private Investition, die uns selbst wettbewerbsfähiger macht. Wir werden flexibler, können Produktivitätslücken (Fahrten, Fußwege) nutzen, müssen weniger planen oder können leicht umplanen usw. Allerdings ermöglicht die Verbreitung eines solchen Konsummusters der Industrie wieder ganz neue Möglichkeiten der Rationalisierung und Effizienzsteigerung, sprich: Eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Fragen Sie mal eine Familie mit zwei berufstätigen Eltern, wie sie ihren Alltag organisieren: Mit Technik. Die gesamte moderne Industriegesellschaft ist ohne die flexible, mobile Kleinfamilie gar nicht denkbar, und diese basiert ganz maßgeblich auf der modernen Haushaltstechnik und dem Auto - und neuerdings dem Mobilfunk. Wer den entfesselten Wettbewerb beschränken möchte, darf vor den sogenannten Wohltaten der modernen Technik nicht kritiklos haltmachen, zumal diese Ressourcen ohne Ende fressen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;ursprüngliche&#8221; Idee hinter dem Wettbewerb ist die der Leistungsgerechtigkeit und der optimalen Allokation von Ressourcen, an sich gute Grundsätze. Der Wettbewerb ist &#8211; wie hier richtig beschrieben &#8211; ausgeufert, allerdings teile ich die Ursachenanalyse nur zum Teil.</p>
<p>Die Akkumulation von Kapital ist <em>ein</em> Grund, und insofern sind nicht nur die gigantischen Vermögensbestände abzubauen, sondern auch ein Wiederaufbau zu verhindern. Die Physiker Jean-Philippe Bouchaud und Marc Mézard haben im Jahr 2000 Simulationen dazu veröffentlicht (&#8220;Wealth condensation in a simple model of economy&#8221;) und nachgewiesen, dass Kapital praktisch &#8220;von selbst&#8221; zur Akkumulation tendiert. Vermögens- und Unternehmensobergrenzen sind m. E. wirksame Wettbewerbsbegrenzungen, ohne Wettbewerb zu verhindern. </p>
<p>Zwei andere Punkte aber würde ich auch gerne noch erwähnen: </p>
<p><em>Wettbewerbsverzerrungen</em> &#8211; Ressourcenverbrauch ist die größte &#8220;unfaire Aneignung&#8221; nicht selbst erbrachter Leistung (siehe <a href="http://www.nehmenundgeben.de/aufruf" title="Nehmen und Geben" rel="nofollow">). </p>
<p>Und der eigene Konsum, hier stellvertretend für vieles andere der Mobilfunkgebrauch: Das ist <em>Effizienzkonsum</em>, also eigentlich eine private Investition, die uns selbst wettbewerbsfähiger macht. Wir werden flexibler, können Produktivitätslücken (Fahrten, Fußwege) nutzen, müssen weniger planen oder können leicht umplanen usw. Allerdings ermöglicht die Verbreitung eines solchen Konsummusters der Industrie wieder ganz neue Möglichkeiten der Rationalisierung und Effizienzsteigerung, sprich: Eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Fragen Sie mal eine Familie mit zwei berufstätigen Eltern, wie sie ihren Alltag organisieren: Mit Technik. Die gesamte moderne Industriegesellschaft ist ohne die flexible, mobile Kleinfamilie gar nicht denkbar, und diese basiert ganz maßgeblich auf der modernen Haushaltstechnik und dem Auto &#8211; und neuerdings dem Mobilfunk. Wer den entfesselten Wettbewerb beschränken möchte, darf vor den sogenannten Wohltaten der modernen Technik nicht kritiklos haltmachen, zumal diese Ressourcen ohne Ende fressen.</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kann der Reboundeffekt gemäß der Nachhaltigkeitsformel verhindert werden? von Andreas Siemoneit</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/kann-der-reboundeffekt-gemas-der-nachhaltigkeitsformel-verhindert-werden-20130324/comment-page-1/#comment-17416</link>
		<dc:creator>Andreas Siemoneit</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 15:30:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=3198#comment-17416</guid>
		<description><![CDATA[Man kann alle Reboundeffekte auch knapp so zusammenfassen: Was an Ressourcen mühsam an einer Stelle eingespart wird, wird nur frei, um woanders verbraucht zu werden. 
Solange es 
a) keine Obergrenzen für den Verbrauch gibt (Caps) und 
b) der höhere oder neue Einsatz von Ressourcen einen Wettbewerbsvorteil (Industrie) oder Konsumvorteil (privat) verschafft (und in der Regel macht er das),
wird sich Entkopplung nicht mal theoretisch begründen lassen - von der Praxis ganz zu schweigen. So sehr ich die Arbeiten von Holger Rogall begrüße: Seinen Versuch, eine absolute Entkopplung nachzuweisen, würde ich schon fast als verzweifelt bezeichnen. Die ersten Erfolge sind die einfachsten, und dem Kommentar ab.er ist hier zuzustimmen: Aus so einer kurzen &quot;Versuchsdauer&quot; Hoffnung zu schöpfen, klingt ziemlich nach Vorsatz. Von wissenschaftlich gebotener Skepsis ist da zu wenig zu sehen. Es spricht viel mehr gegen Entkopplung als dafür.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann alle Reboundeffekte auch knapp so zusammenfassen: Was an Ressourcen mühsam an einer Stelle eingespart wird, wird nur frei, um woanders verbraucht zu werden.<br />
Solange es<br />
a) keine Obergrenzen für den Verbrauch gibt (Caps) und<br />
b) der höhere oder neue Einsatz von Ressourcen einen Wettbewerbsvorteil (Industrie) oder Konsumvorteil (privat) verschafft (und in der Regel macht er das),<br />
wird sich Entkopplung nicht mal theoretisch begründen lassen &#8211; von der Praxis ganz zu schweigen. So sehr ich die Arbeiten von Holger Rogall begrüße: Seinen Versuch, eine absolute Entkopplung nachzuweisen, würde ich schon fast als verzweifelt bezeichnen. Die ersten Erfolge sind die einfachsten, und dem Kommentar ab.er ist hier zuzustimmen: Aus so einer kurzen &#8220;Versuchsdauer&#8221; Hoffnung zu schöpfen, klingt ziemlich nach Vorsatz. Von wissenschaftlich gebotener Skepsis ist da zu wenig zu sehen. Es spricht viel mehr gegen Entkopplung als dafür.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wohlstand 2.0 von Blog &#8211; Postwachstum</title>
		<link>http://blog.postwachstum.de/wohlstand-2-0-20120406/comment-page-1/#comment-17357</link>
		<dc:creator>Blog &#8211; Postwachstum</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 06:01:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.postwachstum.de/?p=1361#comment-17357</guid>
		<description><![CDATA[[...] das Hauptziel sein könne, sondern „Dissens Zeichen einer funktionierenden Demokratie ist“ (Dr. Gregor Nüßlein, CDU/CSU, [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] das Hauptziel sein könne, sondern „Dissens Zeichen einer funktionierenden Demokratie ist“ (Dr. Gregor Nüßlein, CDU/CSU, [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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