Schlagwort-Archive: Kritik der Standardökonomie

Postwachstumsökonomie

Nach der Vorlesung steht es den BWL Studenten klar vor Augen:„Deregulierte“ Unternehmen, also solche, die nur noch den Gesetzen von Angebot und Nachfrage unterworfen sind, sollen mittelfristig über diese Mechanik „optimale“ Löhne etc. aushandeln. Im Job sieht das dann doch etwas anders aus, denn in Wirklichkeit wählen Unternehmen ausschließlich diejenige Beschäftigungs-, Innovations- und Rationalisierungspraxis, die [...]

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Plädoyer für einen „empirical turn“ in der Wachstumsdebatte

Die Diskussion über Wachstum und Wachstumsalternativen erweist sich als ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie implizite Denkverbote in Politik, Gesellschaft und in der Wissenschaft (!) auch offene Gesellschaften wie die unsere durchziehen.
Jeder, der eine wissenschaftliche oder politische Diskussion über „Post-Wachstum“ oder „De-Growth“ erlebt hat, wird von der Emotionalität berichten könnten, mit der häufig die unterschiedlichen [...]

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Das Comeback der Prognostiker und ihrer Konjunkturprognosen

Frei nach dem Motto „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“ ist es so, als hätte es die Krise nie gegeben. Noch im April 2009 erklärte der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DIW), sein Institut werde keine Prognosen mehr hinsichtlich der Entwicklung des BIPs machen. In der FAZ konnte man damals lesen: „Selbstkritisch heißt [...]

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